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Aufruf zur Bundestagswahl am 22. September des Studierendenverbands Die Linke.SDS

Protest ins Parlament wählen!

Der Studierendenverband Die Linke.SDS ruft alle dazu auf, am 22. September DIE LINKE. zu wählen. Wir, der Sozialistisch-Demokratische Studierendenverband, plädieren für eine starke Partei DIE LINKE in der Opposition, die für einen radikalen Politikwechsel eintritt. Im Parlament agiert DIE LINKE als ein Sprachrohr für betriebliche, studentische, antimilitaristische und antifaschistische Kämpfe zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen. Nur mit einer starken außerparlamentarischen Bewegung und einer starken Partei DIE LINKE im Parlament kann der Wandel zu einer sozialistischen Gesellschaft gelingen.

Für folgende Schwerpunkte unterstützen wir DIE LINKE in der Bundestagswahl 2013:

Für faire Mieten und ausreichenden Wohnraum, damit Mieterhöhungen von bis zu 30% nach Neuvermietung ein Ende haben. Nicht nur Studierende finden bis weit nach Semesterbeginn keine langfristige Bleibe. Deswegen fordern wir eine gesetzliche Mietenobergrenze, damit die Verdrängung von MieterInnen und anschließende Neuvermietung keinen Gewinn mehr versprechen. Außerdem treten wir für Investitionen in Neubau und Erhalt von Studierendenwohnheimen und mehr Wohnraum in öffentlicher Hand ein.

Für eine Ausfinanzierung der Bildung, damit überfüllte Hörsäle, lange Wartelisten für Seminare, schlechte Betreuungsverhältnisse und die Verschleppung der BAföG-Anpassung Geschichte sind. Deswegen treten wir für einen gesetzlich garantierten Studien- und Masterplatz für alle ein, für die Einführung eines elternunabhängigen BAföGs ohne Rückzahlungspflicht und die einmalige Anhebung des BAföG-Satzes für Studierende um mindestens 21% aufgrund von gestiegenen Lebenshaltungskosten.

Für demokratische statt unternehmerische Hochschulen. Durch die Bologna-Reform wurde die europäische Hochschullandschaft grundsätzlich an der ökonomischen Verwertbarkeit von Bildung und Forschung ausgerichtet. Wir kämpfen gegen den zunehmenden Einfluss der Privatwirtschaft an den Hochschulen und gegen die Verdrängung kritischer Lehre und Forschung zugunsten von an marktwirtschaftlichen Kriterien orientierten Inhalten, die sich unter dem Schlagwort „Hochschulautonomie“ verbergen. Wir kämpfen für die Stärkung akademischer Gremien, für eine gleichberechtigte Mitbestimmung aller Statusgruppen (Studierende, Professoren, akademischer Mittelbau und Personal in Technik und Verwaltung) durch Einführung einer Viertelparität und für eine bundesweite Verankerung der Verfassten Studierendenschaft mit allgemeinpolitischem Mandat.

Für friedliche Hochschulen, damit die Hochschulen nicht mehr für militärische Forschung missbraucht und die Rüstungsindustrie keinen Einfluss mehr auf Forschung und Lehre nehmen kann. Deswegen kämpfen wir für die flächendeckende Einführung einer Zivilklausel und gegen jede Kooperation von Hochschulen und Rüstungsindustrie.

Werde im Bundeswahlkampf aktiv und bringe deine Ideen, dein Engagement und dein Wissen ein. Jetzt mitmachen bei linksaktiv 2013!

www.linksaktiv2013.de