Zurück zur Startseite
17. Januar 2015

Die Linke.SDS ruft zum bundesweiten Studierendenbündnis gegen PEGIDA auf

„Seit einiger Zeit erleben wir eine Zunahme von Fremdenfeindlichkeit und anti-muslimischem Rassismus in Deutschland. In der vergangenen Woche haben es die so genannten ‚Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes‘ (PEGIDA) geschafft allein in Dresden 25.000 Menschen für ihre rassistische Programmatik auf die Straße zu bringen. Diese Entwicklung verfolgt Die Linke.SDS mit großer Besorgnis“, sagt SDS-Bundesvorstandsmitglied Franziska Lindner. „Gleichzeitig hat sich ein gesellschaftliches Gegengewicht zu PEGIDA und ihren regionalen Ablegern entwickelt. In verschiedenen Städten konnten PEGIDA-Demonstrationen verhindert werden. Nur mit einem breit gefächerten Aktionsbündnis, dass sich klar gegen Fremdenfeindlichkeit und für eine solidarische Gesellschaft einsetzt, können wir PEGIDA nachhaltig stoppen“, so Lindner weiter.

„Daran sollten wir als Studentinnen und Studenten unseren Anteil leisten. Wir rufen die gesamte Studierendenschaft dazu auf, sich an der Konstituierung eines bundesweiten Bündnisses gegen PEGIDA zu beteiligen sowie lokale antirassistische Aktionsbündnisse an den Hochschulen zu gründen“ erklärt. Daniel Morteza, ebenfalls Mitglied des Vorstands. Weiter meint er: „Mit Hilfe eines bundesweiten Studierendenbündnisses einerseits und lokalen Strukturen andererseits können wir einen wichtigen Beitrag gegen die rassistische Hetze leisten. Wir vergessen dabei nicht, dass es neben der AfD auch CDU/CSU waren, die mit ihren xenophoben Ressentiments PEGIDA Aufwind gegeben haben. Dass sich Vertreter und Vertreterinnen dieser Parteien nun von PEGIDA distanzieren ist heuchlerisch. Wir fragen vielmehr danach, warum in Zeiten der Wirtschaftskrise Ausländerfeindlichkeit wieder zunimmt und welche Verhältnisse dazu führen, dass Übergriffe auf Flüchtlinge stattfinden und Muslime in diesem Land ausgegrenzt werden.“

Kommentar