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30. Januar 2014

20. BAföG Bericht Schönrechnen statt Novellierung

Anlässlich des gestern veröffentlichten 20. BAföG-Berichts hat sich ein breites Bündnis zur besseren Ausgestaltung des BAföG gegründet. Der Studierendenverband Die Linke.SDS ist Teil des Bündnis und erklärt:

Die Bundesregierung und ihre Schönrechnerei der BAföG Reform geht an der Realität der meisten Studierenden vorbei. Statt wie im Bericht genannten 28 Prozent bekommen tatsächlich nur 18,7 Prozent aller Studierenden in Deutschland. Dabei ignoriert der Bericht gleichzeitig die Tatsache, dass sowohl der Durchschnittssatz wie auch die Gefördertenquote in den vergangenen Jahren gesunken sind.

"Die Regierung zeigt deutlich, dass sie unfähig und unwillig ist die Situation von Millionen Studierenden zu verbessern. Statt einer dringend notwendigen BAföG Novelierung wird das Deutschlandstipendium gefördert, von dem fast niemand profitiert," erklärt Marius Weichler, Mitglied im Bundesvorstand von Die Linke.SDS.

Die Linke.SDS setzt sich daher für die Einführung eines allgemeinen und elternunabhängigen Studienhonorars ein. Das BAföG in der jetzigen Form führt nicht dazu, dass alle Menschen sich selbstbestimmt für ein Studium entscheiden können oder neben dem Studium arbeiten müssen. Dazu Kerstin Wolter, Geschäftsführerin von Die Linke.SDS: "Die Forderung nach einem Studienhonorar ist für uns Bestandteil des Kampfes für eine soziale Öffnung der Hochschulen, ein selbstbestimmtes Studium und eine kritische Wissenschaft in gesamtgesellschaftlicher Verantwortung."

Pressemitteilung des Bündnis zur besseren Ausgestaltung des BAföG

Weitere Informationen und Fragen gerne an:

Marius Weichler m.weichler@linke-sds.org

Kerstin Wolter kerstin.wolter@linke-sds.org


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